Beitrag von Zeynep (8c)
Die taz hat ein Problem: Zu wenig Diversität in ihrem Team. Andrea Maestro, die Verfasserin des Artikels „Eine weiße Redaktion“, schrieb, dass die taz Nord, die Tageszeitung im Norden von Deutschland, weiß ist und kein bisschen divers. Das Team hatte das Ziel, divers zu sein, leider war das noch nicht der Fall. Für die Redaktion ist mehr Diversität wichtig, nicht nur, da es hilfreich ist aufgrund der verschiedenen Sprachen, die die diversen Menschen sprechen und verstehen, sondern auch, weil es mehr Perspektiven mit einbringt. Leider bekam die taz Nord kaum Bewerbungen für die Redaktion von People of Colour und von Menschen aus Einwandererfamilien. Bei einem Gespräch wurden sie ebenfalls von einer Praktikantin mit dem Problem mangelnder Diversität konfrontiert. Sie sagte, dass sie zu Beginn ihrer Zeit bei der Nordredaktion abgeschreckt wurde, da die Redaktion zu weiß sei. Die taz Nord möchte das Problem mangelnder Diversität lösen und wirbt in migrantischen Netzwerken dafür, den Beruf als Journalistin oder Journalist in Form eines Praktikums bei der taz in Hamburg oder Bremen auszuprobieren.

Meine Meinung ist: Ich finde es sehr gut, dass die taz nord das Problem lösen möchte. Nicht nur für ihr Image, sondern um sich eine Sicht in verschiedenen Perspektiven zu schaffen, damit die Menschen sich in der Redaktion willkommen fühlen und sich nicht fehl am Platz oder abgeschreckt fühlen. Ihre Idee mit dem Werben für Praktika finde ich gut. Allerdings könnte die taz Nord etwas mehr dafür tun, indem sie noch Werbeanzeigen über ihr Team anzeigen, mit denen sie sagen, dass sie sich über Vielfalt in ihrem Team freuen würden auf Plattformen, die viele diverse Menschen benutzen wie z.B. Youtube, TikTok, Twitter, Facebook oder Instagram.