Ein Beitrag von Milo, Triumf und Toprak (8c)
Am 12.12.2025 haben wir Straßeninterviews zum Thema Kulturelle Vielfalt in den Medien geführt. Dabei fanden wir es besonders interessant, mit so verschiedenen und uns unbekannten Leuten in Kontakt zu treten und ihre verschiedenen Meinungen zu hören.
Fast alle interviewten Personen fanden, dass Neukölln negativ in den Medien dargestellt wird. Dazu haben wir in den Sozialen Medien recherchiert und sind auf das Ergebnis gekommen, dass in Videos zu Neukölln oft Konflikte und Kriminalität gezeigt werden. Zum Beispiel werden nach Silvester oft brennende Fahrzeuge und extreme Böller-Videos auf POV Kanälen gepostet. Das bedeutet, dass die interviewten Personen zum Teil sicher recht haben, aber es werden in den sozialen Medien auch positive Beiträge zu Neukölln gepostet, wie zum Beispiel foodspots ratings. Wir finden auch das Neukölln in den Medien negativer dargestellt wird als es ist. Trotz den Vorurteilen nehmen wir Neukölln als sehr vielfältig und divers auf. Das erkennen wir an den unterschiedlichen Kulturen, die in Neukölln sehr präsent sind. Außerdem bekommen wir viele verschiedene Sprachen mit, wenn wir in Neukölln unterwegs sind. Am meisten Vielfalt nehmen wir auf der Karl-Marx Str. und der Sonnenalle dank vieler verschiedenen Läden aus vielen verschiedenen Kulturen auf. Nicht zu übersehen sind die vielen verschiedenen Persönlichkeiten, die sich auf den U-bahn Höfen entfalten. Z.B nimmt man viele gut gelaunte aber auch schlecht gelaunte Gesichter wahr, wenn man mit der U-bahn durch Neukölln fährt.
Ausserdem haben wir die Passanten noch zu der Stadtbildaussage des Bundeskanzlers befragt. Alle fanden die Aussage sehr unprofessionel und erniedrigend.
Wir persönlich fanden das Projekt spannend, weil die Fragen nach Neukölln uns auch betreffen, da wir hier leben und aufwachsen.

Karl-Marx-Straße (Foto by Masch)